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Nacht für Nacht um den Schlaf gebracht
Schlafstörungen wie Schnarchen können das Wohlbefinden massiv beeinträchtigen Schlafstörungen - Schnarchen
(djd/pt). Einstein brauchte 14 Stunden, Napoleon soll kaum mehr als vier Stunden im Bett verbracht haben. Doch egal, ob Lang- oder Kurzschläfer: Jeder benötigt seine Nachtruhe, um die Ereignisse des Tages zu verarbeiten und neue Energien zu tanken. Einige Schlafforscher halten eine Schlafdauer von sieben bis acht Stunden für ideal. Doch wichtiger als die Dauer ist die Frage, ob der Schlaf erholsam ist. Schlafstörungen können das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit massiv beeinträchtigen und gehören zu den häufigsten Gesundheitsstörungen überhaupt.
Schnarchen kann krank machen - Passivschnarchen auch
Die Gründe, die zu einer gestörten Nachtruhe führen, sind vielfältig. Neben psychischen Belastungen können nächtlicher Harndrang, Schwitzen, Zähneknirschen und nicht zuletzt auch Schnarchen dafür sorgen, dass der Schlaf als wenig erholsam empfunden wird. Schnarchgeräusche sind zunächst für alle unerträglich, die neben einem Schnarcher im Bett liegen. Wie eine britische Studie belegt, können die Passivschnarcher jede Nacht bis zu zwei Stunden wohltuenden Schlafs verlieren. In einer 25-jährigen Ehe bedeutet dies einen Schlafmangel von fast zwei Jahren, der zu Diabetes, Übergewicht, Herzproblemen und Depressionen führen kann.
Apnoen sind lebensbedrohlich
Wer neben seinem Partner Nacht für Nacht kaum ein Auge zu tut, der sollte darauf dringen, mögliche Ursachen medizinisch abzuklären. Denn ein harmloses Schnarchkonzert kann lebensbedrohlich sein, wenn sich dahinter nächtliche Atemaussetzer von mehr als zehn Sekunden verbergen. Die so genannten Apnoen, die bis zu hundertmal pro Stunde auftreten können, gehen mit kurzen Aufwachvorgängen einher, die für die Betroffenen oft unmerklich sind. Tagesmüdigkeit, Bluthochdruck oder gar Herzinfarkt sind mögliche Folgen. Um Atempausen auf die Spur zu kommen, ist eine ambulante Untersuchung mit innovativen Screeninggeräten wie ApneaLink (Infos unter www.resmed.de) ratsam. Die nCPAP-Therapie (nasale kontinuierliche positive Überdrucktherapie) und das kompakte Atemtherapiesystem S8 bieten effektive Behandlungsmöglichkeiten. Quelle: ahano
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