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Wer sollte in einem Schlaflabor untersucht werden?
Sie sollten sich grundsätzlich mit ihren Beschwerden zuerst beim Hausarzt vorstellen. Dieser wird dann bei Notwendigkeit die Überweisung in ein Schlaflabor vornehmen.
Sie sollten sich dann in einem Schlaflabor untersuchen lassen, wenn Sie
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Ein- oder Durchschlafstörungen von mehr als 4 Wochen Dauer haben
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häufig oder längerfristig Schlafmittel einnehmen
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am Tage häufig müde sind oder sogar unfreiwillig einschlafen
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beim Autofahren einschlafen oder häufig wegen Müdigkeit Pause machen müssen
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stark schnarchen
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oder Ihr Bettpartner Atempausen bemerkt haben
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morgens völlig zerschlagen und müde aufwachen
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nachts stark schwitzen
Wenn zusätzlich zu den oben genannten Symptomen bei Ihnen noch eine oder mehrere folgender Krankheiten festgestellt wurden, sollten Sie umgehend einen schlafmedizinisch erfahrenen Arzt konsultieren.
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Was passiert bei dem ersten Vorstellungstermin in der Ambulanz?
Wenn Sie das erste Mal in unserer schlafmedizinischen Ambulanz vorsprechen, wird ein Interview mit dem Arzt stattfinden, indem Sie zu Ihren Beschwerden befragt werden. Bei Notwendigkeit werden weitere Untersuchungen wie Lungenfunktionsteste, Blutentnahmen oder Röntgenaufnahmen der Lunge vorgenommen. Im Regelfall wird Ihnen dann ein kleines Gerät angelegt werden, welches wichtige Körperfunktionen während des Schlafes wie Herzschlag, Schnarchen oder Sauerstoffgehalt im Blut aufzeichnen kann. Dieses Messgerät wird Ihnen von unseren Schwestern angelegt. Danach können Sie nach Hause gehen und Ihren gewöhnlichen Tagesablauf beibehalten. Das Messgerät wirkt sich dabei nicht störend aus. Am nächsten Morgen geben Sie dann das Messgerät wieder in der Ambulanz ab, und nach einer kurzen Wartezeit wird dann der Arzt mit Ihnen das Ergebnis besprechen. Für diese 2 Tage können Sie bei Notwendigkeit krankgeschrieben werden.
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Was muss ich zur ambulanten Sprechstunde mitbringen ?
Sie benötigen einen Überweisungsschein von einem niedergelassenen Arzt, also beispielsweise Ihrem Hausarzt, oder einem anderen Spezialisten. Weiterhin brauchen Sie Ihre Versichertenkarte.
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Wie ist der Ablauf bei der stationären Therapie mit einem Beatmungsgerät?
Die Therapieeinstellung auf ein Beatmungsgerät erstreckt sich über 3-4 Nächte, also 4-5 Tage. Die genaue Dauer wird Ihnen vor Einweisung mitgeteilt. Am Aufnahmetag wird sich der Stationsarzt mit Ihnen unterhalten und sie untersuchen. Am Abend werden Ihnen dann einige Kabel angelegt, die z.B. ihre Atmung und Ihren Schlaf in der Nacht messen können. Die erste Nacht dient der Bestätigung der ambulant erhobenen Diagnose, d.h. Sie schlafen noch ohne das Beatmungsgerät. Dabei werden Sie von unserem Nachtdienst über Videokamera überwacht. Am nächsten Tag werden wichtige Blutwerte bestimmt, sowie im Bedarfsfall weitere nötige Untersuchungen wie Röntgen der Lunge etc. durchgeführt. Weiterhin werden Sie mit dem Beatmungsgerät bekannt gemacht, und führen erste Atemübungen unter Anleitung erfahrener Kollegen durch. Die nächsten Nächte schlafen Sie dann schon mit dem Beatmungsgerät, und es wird von unserem Nachtdienst der für Sie notwendige Beatmungsdruck bestimmt. Am Entlassungstag wird Ihnen dann das speziell auf Sie eingestellte Beatmungsgerät erklaert und mitgegeben. In einem abschliessenden Gespräch mit dem Stationsarzt werden Ihnen dann alle erhobenen Messwerte und Befunde dargelegt, und mit Ihnen das weitere Vorgehen hinsichtlich der Beatmungstherapie besprochen. Gegen Mittag können Sie dann das Schlaflabor verlassen.
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Bekomme ich das Beatmungsgerät mit nach Hause?
Das speziell auf Sie eingestellte Beatmungsgerät wird Ihnen bei der Entlassung mit nach Hause gegeben. Es bleibt bis zur Bezahlung durch die Krankenkasse Eigentum der Herstellerfirma, danach gilt es als Leihgerät der Krankenkasse.
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Was muss ich bezahlen?
Zur Zeit übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Therapie und Beatmungsgerät. Es ist aber unbedingt nötig, dass Sie sich eine Kostenübernahmeerklaerung der Krankenkasse vor Antritt Ihres stationären Aufenthaltes geben lassen. Bezahlen müssen Sie lediglich den üblichen Eigenbeitrag für einen Krankenhausaufenthalt, der zur Zeit bei 17 DM pro Tag liegt. Privat Krankenversicherte sollten sich im voraus bei Ihrer Kasse erkundigen, inwieweit die Kosten für diese Behandlung übernommen werden.
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Wie geht es nach erfolgter Therapie weiter?
Nach erfolgreicher Therapie mit einem Beatmungsgerät bitten wir Sie in Ihrem eigenen Interesse, sich in regelmässigen Abständen zu ambulanten Nachkontrollen einzufinden. Im Regelfall finden diese im ersten Jahr zweimal statt, danach einmal jährlich. Wenn nötig, können jedoch auch frühere oder häufigere Termine vereinbart werden. Eine ambulante Nachkontrolle findet auf dieselbe Art und Weise statt, wie schon die Erstdiagnostik. Sie bekommen also ein ambulantes Messgerät angelegt, schlafen mit diesem und Ihrem Beatmungsgerät bei sich zu Hause, und erfahren am nächsten Tag das Ergebnis.
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Welche Nebenwirkungen hat die Beatmungstherapie?
Verglichen mit anderen Therapieformen ist die Beatmungstherapie sehr gut verträglich. Bedingt durch die Luftströmung trocknen jedoch häufig die Schleimhäute im Nasen- und Rachenbereich aus. Unter Umständen muss dann die Atmungsluft mit Hilfe von Befeuchtungsbehältern zusätzlich angefeuchtet werden. Da etwas Luft auch immer mit verschluckt wird, kann es bei einigen Patienten zu morgendlichem verstärkten Aufstossen und Völlegefühl kommen, welches in den meisten Fällen bald wieder abklingt. Die Beatmungsmaske kann bei ungünstigem Sitz Druckstellen im Bereich des Nasenrückens verursachen. Diesen kann man meistens mit der Verwendung anderer Maskengrössen oder -formen begegnen.
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Kann ich mit den ganzen Kabeln auch schlafen?
Ja, auch wenn Sie es nicht glauben.
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Muss ich das Beatmungsgerät jede Nacht benutzen?
Sie können die Beatmungstherapie mit einer Brille vergleichen. Setzt man die Brille ab, ist man wieder kurzsichtig. Nehmen Sie die Maske ab, haben Sie wieder Atemstillstände. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine "Heilung" des Schlafapnoesyndromes, wir können nur das Auftreten von Atemstillständen unterdrücken. Die Beatmungstherapie hat wahrscheinlich auch keinen "Trainingseffekt", der zum verminderten Auftreten von Atemstillständen nach Absetzen der Therapie führt. Schlafen Sie ohne die Maske, treten sofort alle Symptome wieder auf, wegen denen Sie ursprünglich behandelt wurden. Deswegen ist es so wichtig, möglichst jede Nacht das Beatmungsgerät zu benutzen. Natürlich wird es immer Nächte geben, in denen das nicht möglich sein wird, sei es, dass man zu Besuch bei Bekannten ist und überraschend über Nacht bleiben muss, oder dass man erkältet ist und durch die Nase keine Luft bekommt. In solchen Faellen kann man auch schon mal kurzzeitig auf die Therapie verzichten. Wichtig ist nur, dass man so oft wie möglich mit dem Beatmungsgerät schläft.
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Wo erhalte ich Ersatzteile für das Beatmungsgerät?
In regelmässigen Abständen müssen z.B. die Luftfilter Ihrer Beatmungsgeräte ausgewechselt werden. Diese bekommen Sie, wenn Sie ein ausgefülltes und von Ihrem Hausarzt unterschriebenes Rezept an die Herstellerfirma Ihres jeweiligen Beatmungsgerätes senden. Die Adresse finden Sie auf Ihrem Gerät bzw. in den dazugehörigen Papieren. Postwendend erhalten Sie dann die verlangten Teile zugesandt. Bei den regelmässigen Nachkontrollen in unserer schlafmedizinischen Ambulanz können solche Rezepte ebenfalls ausgestellt werden. Das gleiche Verfahren gilt auch, wenn Sie eine neue Maske benötigen, etwas defekt ist, oder die jährliche Gerätewartung durchgeführt werden muss.
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Wonach richtet sich, welches Beatmungsgerät ich erhalte?
Es gibt verschiedene Typen und Ausführungen von Beatmungsgeräten, die auch noch von Herstellerfirma zu Herstellerfirma je nach Einsatzgebiet unterschiedlich konzipiert sind. Während Ihres stationären Aufenthaltes werden Sie auf ein ganz bestimmtes Beatmungsgerät eingestellt. Dieses wird von unserem Stationsarzt danach ausgewählt, welcher Beatmungsdruck und welche Beatmungsform für Sie persönlich nötig sind. Weiterhin ist die Geräteauswahl von eventuell vorhandenen anderen Erkrankungen bei Ihnen und von Ihrer subjektiven Toleranz abhängig. Falls sich mehrere Beatmungsgeräte als geeignet erweisen, spielen ökonomische Gesichtspunkte, und z.B. Größe, Gewicht, Lautstärke und andere Parameter eine Rolle, die für eine gute Akzeptanz von Bedeutung sind.
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An wen kann ich mich mit Problemen nach erfolgter Therapie wenden?
Text bearbeitet und geändert von Schlafapnoe e. V.
Bei Problemen wenden Sie sich bitte an Ihr Schlaflabor oder/ und besuchen Sie Ihre Selbsthilfegruppe vor Ort. Hier finden Sie alle Selbsthilfegruppen.
Die Herstellerfirma Ihres jeweiligen Beatmungsgerätes ist der Ansprechpartner für Ersatzteile und Zubehör. Denken Sie jedoch bitte daran, dass Sie für Zubehör und Ersatzteile ein ärztliches Rezept benötigen, damit die Krankenkasse die Kosten übernimmt.
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Was bedeuten eigentlich diese ganzen Abkürzungen?
Die medizinische Fachsprache ist wie jede andere Fachsprache auch von Fachwörtern und Abkürzungen geprägt. Wir bemühen uns, möglichst wenig davon zu verwenden, von Zeit zu Zeit werden Sie jedoch über die eine oder andere Abkürzung bzw. Fachwort stolpern. Hier sind die gebräuchlichsten Abkürzungen und Fachwörter in Zusammenhang mit Schlaf aufgelistet:
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Arousal - eine Aufweckreaktion, meist infolge Körperbewegungen oder Atemstillständen im Schlaf
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Apnoe - vollständiger Atemstillstand
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Hypopnoe - unvollständiger Atemstillstand, Restatmung ist noch vorhanden
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EEG - Elektro- Encephalo- Gramm, die Aufzeichnung der Hirnströme
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EKG - Elektro- Kardio- Gramm, die Aufzeichnung der Herzströme
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EOG - Elektro- Okulo- Gramm, die Aufzeichnung der Augenbewegungen
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EMG - Elektro- Myo- Gramm, die Aufzeichnung von Muskelbewegungen
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oronasaler flow - die Luftströmungen durch Mund und Nase während der Atmung
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SaO2 - der Sauerstoffgehalt im Blut
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Stadium 1 und 2 - Leichtschlafstadium
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Stadium 3 und 4 - Tiefschlafstadium
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Stadium REM - Traumschlafstadium (Rapid Eye Movement = schnelle Augenbewegungen)
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Stadium NREM - alle Schlafstadien ausser REM
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PLM - Periodic- Limb- Movement, Periodische Extremitätenbewegungen im Schlaf
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TM - Tagemüdigkeit
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Gibt es wirklich nur das Beatmungsgerät zur Behandlung des Schlafapnoesyndroms?
Es existieren auch andere Therapieformen für die Behandlung des Schlafapnoesyndroms. Für sehr leichte Ausprägungen des Schlafapnoesyndromes kann auch ein Therapieversuch mittels Medikamentengabe versucht werden, allerdings ist die Erfolgsrate nicht sehr hoch. Weiterhin existieren verschiedene Operationsmöglichkeiten im Nasen- und Nasen-Rachenbereich, die mitunter das Schnarchen reduzieren oder beseitigen können. Der Erfolg solcher Operationsverfahren hängt jedoch immer von der zugrundeliegenden Ursache des Schnarchens ab und ist im Einzelfall nicht vorhersagbar. Für ausgewählte Patienten kommen u.U. auch operative Gesichtsschädelkorrekturen in Frage, so die Vorverlagerung des Unterkiefers. Alternativ werden auch diverse Geräte zur Anwendung im Mund angeboten, die auf verschiedene Art und Weise Schnarchen verhindern sollen. Bei keinem dieser Hilfsmittel ist jedoch bis jetzt eine zuverlässige Wirksamkeit bei gleichzeitiger guter Verträglichkeit und Reproduzierbarkeit der Wirkung nachgewiesen worden. Welche Therapie bei Ihnen gewählt wird, hängt von vielen Faktoren ab, z.B. von der Art und der Ausprägung Ihres Krankheitsbildes oder dem Vorhandensein anderer Erkrankungen.
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Was heisst Schlafapnoesyndrom eigentlich?
Beim Schlafapnoesyndrom kommt es während des Schlafes zum Auftreten von Atempausen, die bis zu 3 Minuten andauern können. Aufgrund dieser Atempausen sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut teilweise drastisch ab, was zu einer Unterversorgung lebenswichtiger Organe wie Herz und Gehirn mit Sauerstoff führt. Dieser Sauerstoffmangel führt zu einer Aufwachreaktion, damit die Atmung wieder in Gang gesetzt werden kann. Bei ausgeprägtem Schlafapnoessyndrom kann es zu vielen Hundert Atempausen pro Nacht kommen, dementsprechend oft werden die Betroffenen auch wach. Die Folge ist eine morgendliche Unausgeschlafenheit und eine ständige Tagesmüdigkeit. Die Ursachen für diese Atempausen können vielfältig sein und sind noch nicht vollständig erforscht.
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Wie häufig ist das Schlafapnoesyndrom?
Es wird geschätzt, dass in der Bundesrepublik Deutschland mindestens 1 Million Menschen am Schlafapnoesyndrom leiden, wobei die Zahlen in den letzten Jahren mit zunehmendem Kenntnisstand über diese Krankheit laufend nach oben korrigiert wurden. Dabei sind Männer ab dem Alter von ungefähr 40 Jahren am häufigsten betroffen, das Schlafapnoesyndrom kommt aber auch bei jungen Menschen, Frauen oder Babys vor.
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Welche Schlafstoerungen können im Schlaflabor der Charité diagnostiziert werden?
Im Schlafmedizinischen Zentrum der Charité können folgende Schlafstörungen diagnostiziert werden:
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Obstruktives Schlafapnoesyndrom
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Zentrales Schlafapnoesyndrom
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Nächtliches Hypoventilationssyndrom
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Restless Legs Syndrom
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Periodic Limb Movement Syndrom
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verschiedene Insomniearten
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Arzneimittelbedingte Schlafstörungen
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Pavor nocturnus
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Bruxismus
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Was muss ich zum stationären Aufenthalt mitbringen?
Zu Ihrem stationaeren Aufenthalt im Schlaflabor bringen Sie bitte folgende Sachen mit:
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Einweisungsschein (vom Hausarzt oder unserer Ambulanz)
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Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse (insbesondere bei Therapie mit einem Beatmungsgerät)
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Ihre Versicherten(chip)karte
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Medikamente, die Sie regelmässig einnehmen (für die Zeit Ihres gesamten Aufenthaltes)
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eventuell vorhandene Befunde von in den letzten 3 Monaten durchgeführten Untersuchungen (Röntgen, Ultraschall, Blutwerte, Lungenfunktionsuntersuchungen etc.)
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Schlafkleidung, Dusch- und Waschzeug
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Was soll ich als Beatmungspatient tun, wenn ich wegen einer Erkältung durch die Nase keine Luft bekomme?
In diesem Fall können Sie kurzfristig (nicht länger als 4 Wochen) Nasentropfen, -sprays etc. verwenden. Diese überbrücken in der Regel die Zeit, die Sie zum Einschlafen benötigen. Bei Unwirksamkeit bzw. einer schweren Erkältung müssen Sie ausnahmsweise ohne Beatmungsgerät schlafen, bis die Nase wieder durchgängig ist.
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